Der Fetisch und die Escort

UnbenanntImmer wieder spannend das Thema Fetische. Auch wenn ich mittlerweile bei allen meinen online Tätigkeiten deutlich darauf hinweise, dass ich selber nicht mehr aktiv als Escort Begleiterin arbeite, so erreichen mich doch noch viele direkte Anfragen. Spannenderweise vor allem von Interessenten, welche eine Begleiterin suchen die einen ganz bestimmten Fetisch mit ihnen ausleben würde.

Dies bestärkt mich darin, dass dem Fetisch ein wirklich starke Kraft zugrunde liegt. Viel stärker als der rationale Verstand. Dies hat sich mir auch in meinem früheren Arbeitsalltag immer wieder gezeigt. Auch wenn solche Dates mitunter nicht ganz einfach waren, insbesondere immer dann, wenn ich die gewünschte Handlung nicht mit meiner eigenen Persönlichkeit vereinbaren konnte. Meistens handelte es sich jedoch mehr um Eigenheiten von durchwegs ganz normalen Männern (und Frauen), als um einen wirklichen Fetisch.
Da mir sehr daran liegt, den Job der Escort Begleitung in seinem ganzen Facettenreichtum zu schildern, möchte ich euch das Kapitel der Dates mit fetischistischen HIntergrund nicht vorenthalten. Deshalb hier zwei “Fetische” um die wohl keine Escort Begleiterin umher kommt, die jedoch eher aus der Ecke harmlose Spielerei sind.
Zu den Klassikern gehört ganz sicher der Fussfetisch. Ich denke noch nicht einmal, dass dieser so außergewöhnlich ist, denn ein paar lange Beine in Nylons und gut gepflegte Füsse können durchaus ihren sinnlichen Reiz haben. Dass Männer und auch Frauen ihre Fantasie dann etwas weiter spinnen und Füße in den sexuellen Akt mit einbeziehen, ist wohl kaum außergewöhnlich. Auch Bilder bei denen die Frau beim eigentlichen Akt noch ihre High Heels trägt sind hinlänglich bekannt und wohl kaum erwähnenswert.
Spannender wurde es immer dann, wenn ein Kunde verlangte, dass ich ihm sein bestes Stück, direkt mit den High Heels verwöhne. Je nach Position kann dies verdammt anstrengend werden und geht ganz schön in die Oberschenkel. Ich kann euch sagen, auch wenn ich sehr sportlich bin und mir Muskelkater durchaus bekannt ist, so hatte ich meine schlimmsten Muskelkater jeweils nach einer solchen Behandlung. Also sucht euch als Frau besser eine Position aus, in welcher der Mann den aktiven Part übernimmt und ihr euch einigermaßen bequem hinlegen oder hinsetzen könnt.
Dies auch deshalb, weil ihr wirklich aufpassen müsst den Mann an seinem besten Stück nicht zu verletzen. Auch wenn der Kunde im Eifer des Gefechts darauf keine Rücksicht nimmt, so kann es ein böses Erwachen sein, wenn die Lust befriedigt ist. Schnell können da Vorwürfe entstehen. Denn bitte bedenkt meine lieben Damen, euer Kunde muss mit seinem ramponierten Stück zurück nach Hause und oft wartet dort eine Freundin oder Ehefrau, die in diesem Falle fragen stellen könnte. Ach! Und nehmt nicht eure besten Schuhe mit 😉 Aber auch Sie meine lieben Herren, sollten Verantwortung übernehmen und wenn es einmal Wild wird und ein paar Kratzer zurückbleiben, Grösse zeigen und es nehmen wie ein Mann!
Gekonnt angewandt können High Heels also ein Date sehr schön aufwerten und dadurch auch eine Möglichkeit sein, sich als Escort Begleiterin von der breiten Masse abzuheben. Denn zumindest meine Erfahrung zeigte, dass Kunden die das bei mir erlebt haben, meistens nicht nur einmal in den Genuss dieser Art der Befriedigung kommen wollten.
Wirft man den zweiten Fetsich über den ich schreiben will einfach in den Raum, so wirkt er zuerst etwas anrüchig. Ich meine damit das Thema NS (Natursekt), bei welchem es um den Einbezug des Urinspendens in die sexuelle Handlung geht. Auch ich habe mich lange schwer getan damit, habe es aber schlussendlich in aktiver Rolle versucht und muss heute sagen, dass es eigentlich eine ziemlich entspannte Sache ist. Genug trinken vor einem Date, den richtigen Zeitpunkt abwarten und einfach laufen lassen. Easy. Dabei sollte ihr als SPenderin einfach zusehen, dass ihr dies Art der sexuellen Reizung, ausschließlich auf dem Territorium eurer Kunden ausübt, den ansonsten bleibt das Putzen an euch hängen 😉
Dies zwei Fetische, welche relativ verbreitet sind und die eigentlich zum Standardrepertoir einer Escort Begleiterin gehören müssen. Auch wenn diese eher im Bereich des Fetischismus liegenden sexuellen Praktiken, im ersten Moment etwas sonderbar wirken, so gehören sie eben doch zu den Wünschen der Kunden und zu dem was einen Besuch bei einer Escort zu mehr macht als zu einem Geschlechtsakt. Denn dies ist im Endeffekt auch “The Art of Not Selling Sex”.
Grundsätzlich habe ich jedoch nur Praktiken im schmerzfreien Bereich angeboten. Ab und zu hab ich mich bei entsprechend hohen Honoraren auch in den dominanten Bereich gewagt, mir war jedoch nie wohl dabei, weil ich dies überhaupt nicht mit meiner eigenen Sexualität vereinbaren konnte. Dies hat man mir wohl auch angemerkt oder ich war darin einfach nicht besonders gut, denn ich hatte praktisch keine Kunden die mich deswegen wiederholt besuchten.
Da ich zum Thema Fetisch bereits viel private Post erhalten habe, also gerne die Frage in die Runde. Wie seht ihr das, was habt ihr schon erlebt? Was macht euch an? Wo sagt ihr von euch, dass ihr etwas von der Norm abweicht?

Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen, also schießt los.
Kiss Jasmina

Ein Gedanke zu “Der Fetisch und die Escort

  1. O.... 19. Oktober 2018 / 12:27

    Hallo Jasmina,
    Mein erstes NS-Date
    Ich kannte sie von einer Fetischseite,hatte schon sehr viel von ihr bestellt – Höschen, Sportsachen – alles, was nach ihr duftete und auch NS – das ist halt meine geheime versaute Leidenschaft:-)
    Dann ergab sich eine Gelegenheit, die ich mir nie erträumt hatte: Sie ging auf Tpour! Und machte auch Station in Wuppertal -also nicht weit weg von Köln.
    Klar, dass ich sofort um einen Termin bat – was ging und was nicht ging,war klar: Keine Penetration, dafür Cunnilingus, Facesitting, Liebkosen ihrer wunderhübschen Füße – und NS! Direkt aus der Quelle! Davon hatte ich schon lange geträumt – wie das wohl sein mag? Nicht mehr aus Flaschen, sondern so direkt?
    Im August 2013 war es endlich so weit: Auf ging#s nach Wuppertal, wo sie sich in ein Hotel eingemietet hatte.
    Pünktlich war ich da, stand mit klopfendem Herzen vor ihrer Tür: Sie öffnete, bat mich herein und sofort herrschte eine so angenehme,ungezwungene Atmosphäre, sie nahm mir jede Scheu.
    Wir unterhielten uns, wobei ich sie wohl die ganze Zeit mit großen Augen angehimmelt habe…
    Ich lag dann auf dem Bett, sie hatte mir ein Handtuch um den Nacken gelegt, hockte sich über mein Gesicht.
    „Bist Du bereit?“, fragte sie, „Jaaa“, krächzte ich zurück.
    Ich öffnete den Mund weit und presste ihn auf ihre Süße. Dann traf der erste Strahl meine Zunge! Himmlisch! Sie machte eine Pause. „Lecken“, sagte sie. Ich: „Was?“ Du kannst mich ruhig lecken zwischendurch!“.
    Und ob ich das wollte! Meine Zunge schnell in ihre nasse Muschi, ihr Sekt schmeckte köstlich! Dann der nächste Strahl, schlucken, lecken, schlucken, lecken…
    Ihr Sekt schmeckte nach Kokosmilch – den Geschmack kannte ich schon von ihren „Flaschenlieferungen“, aber so warm und frisch war er noch viel besser!
    Ich weiß nicht,wie lange das ging, aber die Zeit spielte keine Rolle.
    Dann erhob sie sich und fragte: „War das jetzt alles mit NS?“ Und ich sagten blöderweise ja. Ich habe mich oft hinterher über dieses dumme „Ja“geärgert, denn sie hatte noch „Reserven“, die sie doch gern auf mir hätte verteilen können!
    Das war mein „erstes Mal“ NS direkt aus der Quelle. Nicht jede/jeder teilt dies Leidenschaft, aber ich mag es sehr und werde nie genug davon bekommen.

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